Malteser Jugend in NRW

Berichte

Online Treffen der DJFKs 2020

Die Malteser Jugend Identität wird herausgefordert – unser Umgang mit den Auswirkungen der Corona-Zeit.
Neben einigen anderen Themen war dieser Themenblock der Schwerpunkt des diesjährigen Treffens der DJFKs aus den fünf NRW Diözesen.
Die 22 gewählten und grade in dieser Zeit äußerst engagierten Führungskräfte unseres Jugendverbands haben hierzu einiges miteinander besprochen und bearbeitet.

Nach der Besprechung der aktuellen Malteser-Regelungen zum Wiedereinstieg und einem Input von teils externen Referent*innen wurde in verschiedenen Kleingruppen gearbeitet.
Die Ergebnisse der verschiedenen Teilgruppen haben wurden in Form von Padlets gesammelt und stehen im folgenden digital zur Verfügung:

Gruppe A:
„Endlich wieder Gruppenstunde – wie fangen wir die Kinder und Jugendlichen richtig auf (pädagogischpsychologische Perspektive)?“
Gruppe B:
„Endlich wieder Gruppenstunde – wie kann eine Gruppenstunde auf Abstand methodisch funktionieren?
Gruppe C:
„Ferienfreizeiten & Zeltlager – Richtlinien, Stolpersteine und Chancen“

In der Gruppe C hat der Vorsitzende des Landesjugendrings Max Pilger die Orientierungshilfe des LJR zur verbandlichen Jugendarbeit und Ferienfreizeiten sowie die in Zusammenarbeit mit den zuständigen Ministerien erstellte Auslegung von CoSchuVO und anderen Gesetztestexten vorgestellt. Die Auslegung stellt der LJR als sehr konkrete FAQ-Zusammenstellung online relativ tagesaktuell zur Verfügung. Der LJR möchte damit eine Grundlage für den verantwortungsvollen Wiedereinstieg in verbandliche Jugendarbeit und die Ferienfreizeiten auf gesicherter Basis ermöglichen. Diese sehr professionelle Aufarbeitung ist für andere Jugendverbände in NRW aktuell bereits eine wichtige Grundlage, wenn es um die Konzeptionierung des Wiedereinstiegs oder die Wiederaufnahme von Veranstaltungen geht.


Landtagsbesuch 2019

Am 29.11. besuchten rund 40 Malteser Jugendliche aus NRW den Landtag in Düsseldorf. Eingeladen dazu hatte der Landesjugendführungskreis. Begleitet wurde die Gruppe von Max Pilger, dem Vorsitzenden des Landesjugendrings NRW und Landesvorsitzenden des BDKJ NRW.

In den vergangenen zwei Jahren rückte Politik und gesellschaftliche Haltung innerhalb der Malteser Jugend immer mehr in den Fokus. Das zeigt sich auch durch die Bildung einer bundesweiten Arbeitsgruppe mit dem Titel „Gesellschaftspolitische Haltung“. Diese Arbeitsgruppe wird maßgeblich durch Malteser Jugendliche aus NRW geprägt und hat die Entwicklung eines Dialogpapiers zum Ziel.

Bei dem Besuch im Landtag konnten die Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine Plenarsitzung von der Besuchertribüne verfolgen.
Bei der anschließenden Gesprächsrunde mit Sigrid Beer, MdL. ging es unter anderem um die Themen Nachhaltigkeit, Schulbildung und Förderung von verbandlicher Jugendarbeit. Auf Grund Ihrer Tätigkeiten unter anderem in den Ausschüssen für Familie, Kinder und Jugend sowie dem Ausschuss für Schule und Bildung konnte Frau Beer den Malteser Jugendlichen zu Ihren Anliegen Rede und Antwort stehen. 

Frau Beer bedankte sich bei den Teilnehmenden und gab Impulse mit auf den Weg, wie die Jugendlichen und jungen Erwachsenen Möglichkeiten der politischen Mitbestimmung in Ihrem Umfeld wahrnehmen können. 


Landesjugendversammlung 2019

Am 29. September lud der Landesjugendführungskreis (LJFK) NRW zur Landesjugendversammlung in das Malteser Zentrum der Hilfe in Nettetal ein. Gemeinsam mit den VertreterInnen aus den Diözesanjugendführungskreisen waren auch weitere Interessierte aus den verschiedensten Gliederungen NRWs mitberatender Stimme anwesend, um sich überdie aktuellen Themen aus der Malteser Jugend auszutauschen. Peter Janssen (amt. Landesjugendreferent) und Sandra Dransfeld (Bundesjugendsprecherin) dankten den Mitgliedern des LJFK für die - für den Jugendverband voninhaltlichen Impulsen gespickten - vergangenen zwei Jahre. Landesjugendvertreter Raimund Lülsdorff verabschiedete sich schweren Herzens und unter großem Beifall aus seinem Amt. Die restlichen Mitglieder des Führungskreises wurden in ihren Ämtern einstimmig bestätigt. Die Nachfolge von Raimund Lülsdorff tritt der erst kürzlich nach NRW zugezogene Sozialpädagoge Simon Schäfer (ehemals DJFK Trier) an. Auf der Landesjugendversammlung wurde auch das Thema „Malteser Jugend &Nachhaltigkeit“ in den Fokus gerückt. Nach einem Impulsvortrag arbeiteten die Anwesenden in Kleingruppen zur Bedeutung einer „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ im Rahmen der eigenen Jugendarbeit. Um diesen Bereich der Bildung zu stärken, gleichzeitig aber auch organisatorische Strukturen im eigenen Verband im Sinne der (ökologischen) Nachhaltigkeit konkret zu verändern, sprachen sich die anwesenden Mitglieder der NRW- Führungskreise einstimmig dafür aus, einen neuen Arbeitskreis zu etablieren. Der „AK Nachhaltigkeit“ soll sich noch 2019 zu einer konstituierenden Sitzung treffen.


Treffen der Diözanjugendsprecher*innen 2019

Am Sonntag, den 07. Juli kamen die Vertreter*innen aus den NRW Diözesen in Essen zusammen. Neben einem kollegialen Austausch und Berichten aus den Diözesen und der Landesebene wurde über die Themen "Musik in der Malteser Jugend" und "Malteser Jugend - ein (un)politischer Verband gesprochen. Zu letzterem Thema durfen wir Max Pilger, den neuen BDKJ NRW Vorsitzenden, bei uns begrüßen. Er führte mit uns einen inspirierenden Workshop durch, indem über verschiedene innerverbandliche politische Themen gesprochen wurde. 
 


Landesjugendversammlung 2018

NRW/Neuss Am 30. September lud der Landesjugendführungskreis (LJFK) NRW zur Landesjugendversammlung nach in das Malteser Kinder- und Jugendzentrum Neuss-Grimlinghausen ein. Gemeinsam mit den VertreterInnen aus den Diözesanjugendführungskreisen aus Paderborn, Münster, Köln, Aachen und Essen waren auch weitere Interessierte aus den verschiedensten Gliederungen NRWs anwesend, um unter anderem über die aktuellen Themen aus der Malteser Jugend zu beraten. 

Im Sommer 2017 war der Malteser Jugend Landesebene NRW neues Leben eingehaucht worden. Landesjugendsprecher Julian Dawin reflektierte zum Auftakt der diesjährigen Versammlung über das vergangene erste Jahr im neuen Amt. Neben einer Entwicklung und Anpassung der Arbeitsschwerpunkte (abrufbar auf www.malteserjugend-nrw.de) stand für das neue Gremium vor allem die Vernetzung der einzelnen Diözesanverbände, die politische Interessenvertretung im BDKJ, einzelne Veranstaltungen und Vernetzungstreffen sowie der Themenbereich „Musik in der Malteser Jugend“ im Fokus der gemeinsamen Arbeit.

Ira Freude hatte den weiten Weg aus Berlin auf sich genommen, um der Versammlung vom Prozess der Weiterentwicklung des gesamtverbandlichen Konfessionalitätspapiers zu berichten und zur aktiven Mitarbeit einzuladen. Darüber hinaus erklärte sich die stellvertretende Bundesjugendsprecherin dazu bereit, die anstehende Nachwahl zu leiten. Nach dem beruflich bedingten Rücktritt Christina Kochs vom Amt der Landesjugendvertreterin, wurde Hannah Joswig aus Köln von den Anwesenden einstimmig als Nachfolgerin bestimmt.

Als Kern der Landesjugendversammlung war im Vorhinein ein methodisch angeleiteter Themenblock zur Fragestellung „Malteser Jugend – Ein (un)politischer Verband?“ ausgewählt worden. Unter Anleitung von Lucas Bögge, stellvertretender Landesjugendsprecher, arbeiteten die Teilnehmenden entlang verschiedenster Fallbeispiele an Grundbegriffen um darauf aufbauend die Grundlagen des eigenen Handels als Mitglied und Führungskraft der Malteser Jugend ausgiebig zu reflektieren. Der Nachmittag war von spannenden Diskussionen rund um „politisch sein“, das Neutralitätsgebot der Malteser sowie an Kompetenz und Glaubwürdigkeit geknüpfte politische Einmischung geprägt. 

Zum Abschluss des intensiven Sitzungstages bedankte sich der LJFK herzlich bei den engagierten Mitgliedern der Malteser Jugend NRW. „Es ist großartig, wie lebhaft, offen und direkt und vor allem ergiebig wir hier über wichtige verbandspolitische Themen diskutieren können. Die Malteser Jugend in NRW kann sich glücklich schätzen so breit aufgestellt zu sein. Wir haben viele Führungskräfte mit enormen fachlichen und pädagogischen Kompetenzen in den einzelnen Gliederungen und Diözesanverbänden. Durch die landesweite Vernetzung wird das zum einen immer deutlicher. Zum anderen profitieren die Führungskräfte von diesem Austausch. Die Qualität der Jugendarbeit der Malteser in NRW ist meiner Ansicht nach aktuell besonders hoch. Auch deshalb freuen wir als LJFK uns auf das neue Jahr und die zweite Hälfte unserer Amtszeit. Die Malteser Jugend NRW weiter zu vernetzen, voranzubringen und gleichzeitig politisch vertreten zu dürfen, das ist eine wirklich erfüllende Aufgabe.“